'Zweikampfverhalten'
Die Trainerparole, über den Kampf zum Spiel zu finden, drehen Fussballfans oftmals um. Die Zuschauertribüne wird zum Austragungsort von Prahlerei, Einschüchterung und
Handgreiflichkeiten.
In Anlehnung an "I Furiosi" von Nanni Balestrini improvisieren Schüler des Wirtschaftsgymnasiums Gropiusring (Jg. 12) zum Thema 'Fussball und Gewalt'.
Leitung Olaf Bublay
Herbert-Wehner-Preis
Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di verlieh unserem Kurs Darstellendes Spiel unter Leitung von Olaf Bublay am 30.06.2006 die Herbert-Wehner-Medaille für ihr Theaterstück 'Zweikampfverhalten'. Über die Vergabe des Preises entschieden die Mitglieder der fünfköpfigen Jury: Maria Jepsen, Bischöfin von Hamburg, Isabella Vértes-Schütter, Intendantin des Ernst Deutsch Theaters, Ortwin Runde, Abgeordneter des Deutschen Bundestags und ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg, Knut Terjung, Sprecher von Wehner und der SPD-Bundestagsfraktion 1974 bis 1982 und Gerhard Fluder, ver.di Hamburg. Die Laudatio im Rahmen der Preisverleihung hielt Exbürgermeister Henning Voscherau. Der Theatermacher und St. Pauli-Präsident Corny Littmann steuerte seine Überlegungen zu 'Fußball - mehr als ein Spiel?' bei.
Auszug aus der Begründung
Mit der Verleihung des Preises an die SchülerInnen der Staatlichen Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Gropiusring würdigt ver.di die Theaterarbeit der Schule in den letzten Jahren, für die vor
allem der engagierte Pädagoge und Fachleiter Darstellendes Spiel und Sport, Olaf Bublay steht. In dieser Schule wird die Theaterarbeit als Instrument der Gewaltprävention genutzt - ganz im Sinne der
Herbert-Wehner-Medaille. In engagierten Produktionen beschäftigen sich die Schüler u.a. mit der alltäglichen Gewalt in unserer Gesellschaft.
In Zweikampfverhalten geht es - hoch aktuell um prägende Gewalterfahrungen in der Szene rund um das runde Leder.
